Telekom startet zweite Phase für möglichen Glasfaser-Ausbau

20. Januar 2012 | Von __ | Kategorie: Münster

 

Die Telekom sieht sich auf einem guten Weg beim Glasfaser-Projekt in Münster. “Wir sind zuversichtlich, dass uns eine ausreichende Zahl an Hausbesitzern die Genehmigung erteilen wird, ihre Immobilie an das schnelle Netz anzuschließen”, sagt Rainer Schilberg, Regio Manager für den Glasfaser-Ausbau in Münster. “Darum beginnen wir jetzt mit der zweiten Phase, der Kundenansprache, damit wir auch hier unsere Ziele erreichen.” Am 31.03.2012 fällt dann die Entscheidung, ob in Münster Glasfaser ausgebaut wird.

Im Oktober 2011 hatte die Telekom gemeinsam mit Oberbürgermeister Markus Lewe die Pläne für ein Glasfaser-Netz für Münster vorgestellt. Dabei wurden auch die Voraussetzungen für einen Ausbau allein aus Mitteln der Telekom benannt: Eine genügend hohe Anzahl der Hauseigentümer im Ausbaugebiet muss bereit sein, ihre Immobilie an das Glasfaser-Netz anbinden zu lassen und rund 10 Prozent der potenziellen Kunden müssen einen Anschluss buchen. Nur so lassen sich die hohen Investitionskosten rechtfertigen.

Das erste Ziel, die Zustimmung ausreichend vieler Hauseigentümer, ist in greifbare Nähe gerückt. Nun müssen bis zum 31.03.2012 mindestens 4.800 Münsteraner ja zu einem Glasfaser-Anschluss sagen. Nur wenn beide Ziele erreicht werden, kann die Telekom im April mit dem Ausbau des neuen Netzes beginnen. “Jetzt wird es richtig spannend. Nun zeigt sich, ob Münster noch in diesem Jahr eine der schnellsten Städte der Welt sein wird. Wir haben einen Ticker eingerichtet. Unter www.telekom.de/glasfaser/muenster können die Bürgerinnen und Bürger den aktuellen Buchungsstand verfolgen”, sagte Schilberg.

Parallel spricht die Deutsche Telekom auch in den kommenden Wochen weiter Wohnungseigentümergemeinschaften und Hausbesitzer an, die bisher noch keine Zustimmung zum kostenlosen Anschluss ihrer Immobilie gegeben haben.

Bisher wurden die Telefonsignale auf dem letzten Stück zwischen dem Telekom-Verteilerkasten auf der Straße und dem Wohnungsanschluss auf einer Kupfer-Leitung übertragen. Im Kupferkabel nimmt die Übertragungsgeschwindigkeit aber Meter für Meter ab.

Die Vorteile von Glasfaser: Man kann in Lichtgeschwindigkeit im Internet surfen. Fotos, Videos und Musik erreichen beim Weg in die Wohnungen ein Tempo von bis zu 200 Megabit pro Sekunde. Beim Heraufladen von Dateien werden bis zu 100 Megabit pro Sekunde erreicht. Das bietet kein anderer Anschluss.

Damit könnten auch in Münster zukunftsorientierte Dienste wie Hochgeschwindigkeitsinternet, dreidimensionales Fernsehen und hochauflösende Filme, Online-Videothek, die elektronische Übermittlung des Stromverbrauchs (Smart Metering), Online-Fortbildungen (E-Learning) und Telemedizin genutzt werden. Auch Arbeiten via Home Office oder Videokonferenzen werden mit Glasfaser-Anbindung noch schneller und einfacher.

Wer bis zum 31.03.2012 einen Glasfaser-Anschluss bucht, erhält einen Preisvorteil von 10 Euro pro Monat für die gesamte Vertragslaufzeit. So können sich die Münsteraner über die Angebote informieren:

  • Persönliche Beratung in den Telekom Shops (Ludgeristraße 30-31 und Stubengasse 29) und im Fachhandel
  • Telefonische Beratung oder auf Wunsch persönliche Beratung zu Hause anfordern unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-7733888

Informationsveranstaltungen für Münster sind in Planung.

Wichtig: An das schnelle Glasfaser-Netz können nur Gebäude angeschlossen werden, für die eine sogenannte Nutzungsvereinbarung für lichtwellenleiterbasierte Grundstücks- und Gebäudenetze (NVGG) des Hauseigentümers vorliegt. Immobilienbesitzer haben noch bis zum 31.03.2012 die Chance ihre NVGG bei der Telekom abzugeben. Das entsprechende Formular gibt es ebenfalls auf der Internetseite: www.telekom.de/glasfaser/muenster.

Schlagworte: Glasfaser, Glasfaser-Netz, Markus Lewe, Münster, Oberbürgermeister, Telekom

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