Sicher mobil im Regierungsbezirk Münster

24. November 2011 | Von PB | Kategorie: Münster

: Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (4.v.l.) wirbt für "Sicher mobil im Regierungsbezirk Münster". Mit im Bild v.l.n.r.: Matthias Gudorf, Martin Schulze-Werner, Kathrin Wessolleck, Ralf Tornau, Christoph Becker, Silke Schmidtmann und Doris Bäumer - Foto Pressestelle Bezirksregierung

Wie fühlt es sich als älterer und mobilitätseingeschränkter Mensch an, sich im Alltag zu bewegen und am Straßenverkehr teilzunehmen? Welche Gefahren drohen, wenn ich mich ohne Schutzhelm mit dem Fahrrad auf den Weg mache? Wie werden Kinder schon früh in die Verkehrserziehung eingebunden?

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke eröffnete gestern (23.11.2011) in der Bezirksregierung am Domplatz eine Aktionsveranstaltung unter dem Motto “Sicher mobil im Regierungsbezirk Münster”.

“Verkehrssicherheitsarbeit ist eine gesamtgesellschaftliche und kontinuierliche Aufgabe”, sagte der neue Schirmherr für das regionale Netzwerk “Verkehrssicheres Nordrhein-Westfalen” zum Auftakt der Veranstaltung. “Wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, kommen wir der Vision näher, dass niemand im Straßenverkehr ums Leben kommt.”

Mitarbeiter der Behörde und interessierte Bürger informierten sich rund um das Thema mobile Sicherheit. Ziel der Veranstaltung war es, die Besucher für die Risiken im Straßenverkehr zu sensibilisieren und Wege zu zeigen, wie ein sicheres Miteinander möglich ist.

Die “Ordnungspartnerschaft Verkehrsunfallprävention Münster” (Stadt Münster, Polizeipräsidium Münster und Westfälische Provinzial Versicherung) und die Koordinierungsstelle des Netzwerkes Verkehrssicheres Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Münster” hat die Veranstaltung organisiert.

Präsentationsstände und Fachleute gaben Auskunft über Projekte, um Unfälle zu vermeiden und Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer sicher zum Ziel zu bringen.

Experten der Polizei klärten Radfahrer über Gefahren im Straßenverkehr und unfallbedingte Folgen von Kopfverletzungen auf, um die Akzeptanz von Fahrradhelmen zu erhöhen. In der Fahrradhochburg Münster ist das ein wichtiges Anliegen der Ordnungspartnerschaft. Im Zeitraum von Februar 2009 bis Januar 2010 gerieten 2.250 Radfahrer im Stadtgebiet in einen Unfall. Nicht immer bleibt es nur bei einem verbeulten Fahrrad und Blessuren. Gerade Kopfverletzungen verursachen oft schwere gesundheitliche Folgen für den Verkehrsteilnehmer.

Die Westfälische Provinzial Versicherung warb um Fahrten mit dem Nachtbus. “Nachtbus statt Auto – für ein Plus an Lebensqualität”, so lautet der Slogan der Provinzial, die westfalenweit rund 60 Nachtbusse unterstützt. Das Verkehrsangebot zu später Stunde soll helfen, Unfälle am Wochenende zu reduzieren. In Münster sind dafür sechs Nachtbus-Linien im Einsatz.

Die Koordinierungsstelle des Netzwerkes Verkehrssicheres Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Münster bot den Teilnehmern an, in einen Alterssimulationsanzug zu schlüpfen und eindrucksvoll zu erleben, wie es ist, seh-,  hör- oder bewegungseingeschränkt durch den Alltag zu gehen.

Mit Hilfe von Schulweg- und Radweg-Detektivkisten können Schüler ihren Weg zur Schule nach Gefahrenquellen untersuchen und diese dokumentieren.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet: www.sicher-durch-muenster.de

Schlagworte: Bezirksregierung, Münster, RP, Straßenverkehr

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