Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke neuer Schirmherr der Multiplen Sklerose-Gesellschaft Münster
24. November 2011 | Von PB | Kategorie: Münster

Gemeinsam für das Ehrenamt: Prof. Dr. Reinhard Klenke, Ulla Boomgaarden, Margret Schwarze und Dr. Wolfgang Geßmann (v.r.l.) - Foto Pressestelle Bezirksregierung
Als neuer Schirmherr der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Ortsvereinigung Münster und Umgebung e. V. empfing Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke gestern (23.11.2011) den Vorstandsvorsitzenden Dr. Wolfgang Geßmann, dessen Stellvertreterin Margret Schwarze sowie die Leiterin der Münsteraner Beratungsstelle, Ulla Boomgaarden.
Klenke sicherte seinen Gästen volle Unterstützung zu: “Die zumeist ehrenamtliche Arbeit aller Beteiligten bringt erhebliche Herausforderungen mit sich und kann daher auch nur in enger Zusammenarbeit gemeistert werden. Dafür will ich mich nach Kräften einsetzen.” Traditionell übernimmt der Regierungspräsident das Amt von seinem Vorgänger.
Info: Die Multiple Sklerose Gesellschaft Münster und Umgebung e. V. wurde als Selbsthilfegruppe im Jahr 1984 von einigen MS-Betroffenen als gemeinnütziger Verein gegründet. Inzwischen sind etwa 350 Mitglieder in ihm organisiert. An der Spitze steht ein ehrenamtlicher Vorstand, in dem Juristen, Mediziner, Wirtschaftsfachleute und an MS Erkrankte tätig sind. Die Multiple Sklerose Gesellschaft Münster bietet eine breite Palette unterschiedlicher Angebote und Aktivitäten. In der Beratungsstelle steht den MS-Betroffenen eine Sozialpädagogin zur Verfügung.
Die Beratung, die neben den MS-Kranken den Angehörigen, Freunden und anderen Interessierten offensteht, schließt medizinische, berufliche, rechtliche und private Fragestellungen ein. Neben der individuellen Beratung unterhält die MS-Gesellschaft in einigen Stadtteilen Münsters sowie in umliegenden Kommunen Gesprächsgruppen und Kontaktkreise für Betroffene. Dort gibt sie allen Mitgliedern intensive Unterstützung bei der Suche nach ihrem Weg zur bestmöglichen Lebensgestaltung mit MS. Diese Leistungen wären ohne die wirkungsvolle Hilfe von etwa 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen und ohne die Spendenbereitschaft von engagierten Mitbürgern nicht möglich.
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