Massenkarambolage A 31

20. November 2011 | Von PP | Kategorie: Münster, Polizei

Bei der Massenkarambolage am Freitagabend auf der BAB A 31 Fahrtrichtung Emden könnte nach derzeitigem Erkenntnisstand der Zusammenstoß zweier Pkws eine Kettenreaktion in Gang gesetzt haben. Die beiden Fahrzeuge befanden sich bei Eintreffen der Einsatzkräfte einige Meter vor den nachfolgenden 50 beteiligten Fahrzeugen. Sie kamen versetzt zum Stillstand. Der nachfolgende Fahrzeugverkehr reagierte auf den Unfall, indem die Fahrzeugführer bremsten oder versuchten, der Unfallstelle auszuweichen. Die Fahrerinnen und Fahrer kamen auf der gesamten Breite der Fahrbahn zum Stehen. Nachfolgende Fahrzeuge fuhren in die stehenden Fahrzeuge hinein. Der Nebel erschwerte das Einschätzen der Situation. Zwei Männer und eine Frau kamen bei dem Verkehrsunfall ums Leben. Wer sich zur Unfallzeit wo befunden hat, müssen die weiteren Ermittlungen beweissicher klären.

Gutachter und Experten des Landeskriminalamtes NRW arbeiteten mit an der beweissichernden Unfallaufnahme. Aus einem Hubschrauber heraus wurden Fotos von der Unfallstelle gefertigt.

Bei den 14 schwerverletzten Personen besteht nach derzeitigem Erkenntnisstand bei keinem Lebensgefahr. Unter den Leichtverletzten befand sich ein vierjähriges Kind. Ein weiteres leichtverletztes Kind war ein halbes Jahr alt.

Die verunfallten Fahrzeuge schleppte ein Abschleppunternehmen auf ein nahe gelegenes Firmengelände.

Aus dem gesamten Regierungsbezirk Münster waren Polizei und Rettungskräfte im Einsatz.

An der Unfallstelle befanden sich bis zu vierzig Polizisten.

Schlagworte: A31, Pkws, Polizei, Unfall

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