Europaabgeordneter Dr. Markus Pieper zu Besuch bei der Bezirksregierung Münster

2. März 2011 | Von PB | Kategorie: Münster

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek und Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller-Elverfeld begrüßten den Europaabgeordneten Dr. Markus Pieper zu einem Gedankenaustausch über die Zukunft der europäischen Strukturfondsförderung bei der Bezirksregierung Münster.

 

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek (r.), Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller-Elverfeld (l.) und Europaabgeordneter Dr. Markus Pieper (m.) trafen sich zum Gedankenaustausch - Foto Pressestelle Bezirksregierung

Pieper erläuterte den derzeitigen Diskussionsstand innerhalb der Europäischen Union (EU). Die aktuelle Förderphase der EU endet 2013. Derzeit wird in der EU darüber beraten, unter welchen Vorgaben die Fördermittel nach 2013 unter den Mitgliedsstaaten verteilt werden sollen.

Paziorek sprach sich dafür aus, dass alle Regionen auch nach 2013 von den EU-Fördermitteln der Strukturfonds profitieren müssen: “Auch ländliche Regionen wie das Münsterland müssen zukünftig die Möglichkeit behalten, Fördermittel für die strukturelle Entwicklung von der EU zu bekommen.” Pieper betonte zudem die Bedeutung der Förderung grenznaher Regionen, wie die EUREGIO: “Die bestehenden Förderprogramme für grenzüberschreitende Projekte haben sich in der Vergangenheit bewährt. Hier gilt es jedoch, zukünftig einen stärkeren Fokus auf die Infrastrukturförderung zu legen.”

Paziorek und Feller-Elverfeld kündigten in dem Gespräch an, das Thema “EU-Strukturpolitik” noch vor der Sommerpause im Rahmen einer Münsterlandkonferenz mit den regionalen Akteuren zu diskutieren. “Es ist wichtig, dass das Münsterland in dieser wichtigen Zukunftsdebatte mit einer Stimme spricht und sich auf eine gemeinsame Position verständigt”, so Feller-Elverfeld.

Schlagworte: Feller-Elverfeld, Münster, Paziorek, Pieper, RP

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