Durchwachsener Jahreswechsel

4. Januar 2016 | Von | Kategorie: Münster

95 Rettungsdiensteinsätze, sowie 20 Brandeinsätze und technischen Hilfeleistungen im Zeitraum vom 31.12.2015, 18:00 Uhr, bis 01.01.2016, 06:00 Uhr. Das ist die Bilanz der Silvesternacht aus Sicht der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Münster. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr, sowie der Freiwilligen Hilfsorganisationen (DRK, ASB, JUH und MHD) Münster.

Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr wurde in der Nacht des Jahreswechsels durch weitere Rettungswagen und Einsatzkräfte der Hilfsorganisatoren verstärkt. Die überwiegende Zahl der Einsätze des Rettungsdiensts war dem übermäßigen Alkoholkonsums der Patienten geschuldet. U.a. haben sich zwei Verkehrsunfälle ereignet. Dabei wurde ein Fahrradfahrer am Aasee schwer verletzt und in ein Traumazentrum der Stadt Münster transportiert.

Wie in jedem Jahr wurde am Domplatz eine Unfallhilfsstelle eingerichtet. Dort musste jedoch lediglich eine Person nach einer Auseinandersetzung durch die Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes behandelt werden.

Gegen 21:30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Vollbrand einer Garage in der Innenstadt alarmiert. Der Löscheinsatz war nach 1,5 Stunden beendet, wobei eine Einsatzkraft leicht verletzt und in ein Krankenhaus zur ambulanten Behandlung transportiert wurde. Ein Übergreifen des Brandes auf weitere Garagen konnte durch den gezielten Löscheinsatz verhindert werden.

Neben einem Brand auf einem Balkon in Münster Kinderhaus mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr noch zu einigen Bränden von Mülltonnen und Sträuchern ausrücken. Grund war in der Regel die unsachgemäße Handhabung von Feuerwerkskörpern. Eine vermeintliche Meldung eines Dachstuhlbrands in der Nähe des Domplatzes stellte sich zum Glück als Fehlalarmierung aus guter Absicht eines aufmerksamen Bürgers heraus. Außerdem mussten Personen aus zwei Aufzügen befreit und zwei Wohnungstüren geöffnet werden, da hilflose Personen dahinter vermutet wurden.

Durch die Benutzung von Feuerwerk war es den Einsatzkräften teilweise nicht möglich alle Straßen zu befahren und die Einsatzstellen direkt zu erreichen.

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