Ausländische Mitbürger als Unternehmer

21. Juli 2010 | Von PM | Kategorie: Arbeitsmarkt

Welches wirtschaftliche Potenzial bieten die von ausländischen Mitbürgern geführten Unternehmen in Münster? Wie ist die “Migrantenökonomie” überhaupt aufgestellt? Gibt es in Unternehmen von Mitbürgern mit Einwanderungshintergrund Ausbildungsplätze, wie setzt sich ihre Mitarbeiterschaft zusammen? Diese Fragen analysiert eine Studie des Vereins “Interkulturelle Potentiale e.V.”. Die Untersuchung ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einem “interkulturellen migrantenökonomischen Netzwerk”.

Die Studie hatte die Koordinierungsstelle für Migration und Interkulturelle Angelegenheiten der Stadt in Auftrag gegeben. Unterstützt wurde die Arbeit wurde von der kommunalen Stiftung Siverdes, die bürgerschaftliche Selbst- und Mithilfe fördert. Dr. Georgios Tsakalidis, Vorsitzender von “Interkulturelle Potentiale e.V.”, übergab den Bericht jetzt an den Siverdes-Projektverantwortlichen Paul Claahsen und Jochen Köhnke, Dezernent für Migration und Interkulturelle Angelegenheiten.

Das “migrantenökonomische Netzwerk” soll Strukturen dafür schaffen, dass sich wirtschaftlich tätige ausländische Mitbürger gegenseitig unterstützen können. Dabei kann es etwa um Fragen der Geschäftsführung, der betriebswirtschaftlichen Entwicklung, der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit gehen. Auf Grundlage der Studie konnte beim Land NRW ein Förderantrag für den Aufbau des Netzwerks gestellt werden, der auch bereits bewilligt wurde.

Schlagworte: Migration, Mitbürger, Münster, Unternehmer

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